Begleitung bei einem
Schwangerschaftsabbruch
Vielleicht steht deine Entscheidung für eine Abtreibung gerade unmittelbar bevor. Vielleicht liegt der Schwangerschaftsabbruch schon viele Jahre zurück, und trotzdem meldet er sich noch immer. Beides ist in Ordnung. Es gibt keinen "richtigen" Zeitpunkt, sich damit zu beschäftigen – nur deinen.
Ich urteile nicht über deine Entscheidung
Meine Einstellung ist pro-choice – vollkommen und ohne Wenn und Aber. Es geht hier nicht darum, ob deine Entscheidung richtig war.
Es geht darum, was sie mit dir gemacht hat. Gemeinsam schauen wir, was Kopf, Herz und Bauchgefühl dazu zu sagen haben – auch wenn sie manchmal unterschiedliche Sprachen sprechen.
Allein, auch wenn jemand da war
Viele erleben diesen Prozess als sehr einsam – selbst mit einem unterstützenden Partner, einer Partnerin oder Freund:innen an ihrer Seite. Manche hatten niemanden, mit dem sie offen reden konnten. Beides hinterlässt Spuren. In unseren Gesprächen bekommt das einen Platz, den es vorher vielleicht nie hatte.
Sicher in der Entscheidung – und trotzdem trauern
Ein Satz, der mir in meiner Arbeit besonders wichtig ist: Du kannst zu hundert Prozent hinter deiner Entscheidung stehen und gleichzeitig eine tiefe Trauer empfinden. Beides ist wahr. Beides darf sein. Niemand muss sich zwischen einer Abtreibung und Trauer entscheiden.
Auch alte Entscheidungen dürfen noch bearbeitet werden
Ein Schwangerschaftsabbruch, der Jahre oder Jahrzehnte zurückliegt, kann trotzdem noch nachwirken. Manchmal kommt das Thema erst durch ein Lebensereignis wieder hoch – eine neue Schwangerschaft, ein runder Geburtstag, eine ganz andere Krise. Es ist nie zu spät, sich das anzuschauen.
Schuld, Scham – und der Raum dazwischen
Kaum ein Thema ist so oft mit Schuld und Scham belegt wie dieses. Diese Gefühle dürfen da sein, ohne dass sie das letzte Wort behalten. Wir schauen gemeinsam, was darunter liegt.
Wenig Raum für die emotionale Seite
Es gibt viele Anlaufstellen für die rechtliche und organisatorische Seite einer Abtreibung – Pflichtberatung nach Paragrafen § 218 StGB, Kliniken, Informationsportale. Was oft fehlt, ist ein Ort für das, was danach bleibt: die Gefühle, die Fragen, die Verarbeitung. Genau dafür ist dieser Raum da.
Ich begleite dich mit einem körperorientierten, traumasensiblen Ansatz – vor Ort in Berlin oder online, ganz gleich, ob dein Abbruch akut bevorsteht oder lange zurückliegt.
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